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Wedern
letzte Änderung: 27.11.2004


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Quelle (Text & Bild): link www.wadern.de
Den ländlichen Dorfcharakter bewahrt haben sich die beiden Ortschaften Wedern und Reidelbach, die heute unter dem Namen Wedern einen gemeinsamen Stadtteil bilden. Wedern entstand wie Wadern und Wadrill in vorkeltischer Zeit. In Besiedlungsnachweisen des Landkapitels Wadrill ist der Ort im Jahre 1447 unter dem Namen Weddern registriert. Reidelbach wird erstmals 1332 als Hof der Reidelbacher Erbbauern erwähnt, der zum Propsteigut des Trierer Stiftes "St. Simeon" gehörte. Schon zur Keltenzeit, 500 v. Chr., bestand bei Reidelbach eine Siedlung. Wedern, im Tal des Wadrillbaches gelegen, gehörte bis zur französischen Besetzung durch Napoléon zur Herrschaft Dagstuhl und ist mit der Geschichte Dagstuhls eng verbunden. Die Kapelle Wedern wurde 1950 neu errichtet; die Kapelle in Reidelbach 1947 erbaut. Kirchlich gehört Wedern zur Pfarrei Wadern, Reidelbach zur Pfarrei Wadrill.