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Dagstuhl
letzte Änderung: 1/11/2007

Prims ab- und aufwärts
entlang der Primstalbahn/ Lebach-Nonnweiler
(auf diesem Streckenabschnitt ist nur noch der Bahndamm erhalten)

© link Landesamt für Kataster-,Vermessungs- und Kartenwesen


Grundriß der Burgruine
Quelle: Robert SEYLER, Burgen und Schlösser im Land an der Saar.
ZGSaargegend 5, 1955


Burgruine, 14.Jh. (auf dem Schloßberg)


Schloß - 18.Jh. (im Plan rechts vom Schloßberg)

Burgen und Schlössersaarlandbilder
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Burgruine
© link www.wadern.de


Die Burgruine um 1800
Quelle: Robert SEYLER, a.a.O.
ZGSaargegend 5, 1955


Burgruine anro 1985


inneres der Schloßkapelle


Bild: Johannes Simon 2003 link www.saarchaeologie.de


Bild: Johannes Simon 2003 link www.saarchaeologie.de

Quelle: link www.wadern.de
Der Ort Dagstuhl ist aus dem Schloss- und Bahnhofsbereich entstanden. Die Grundrisse der im Jahre 1290 von den Edelherren zu Saarbrücken erbauten Burg Dagstuhl sind heute nach umfangreichen Freilegungen und Restaurierungen noch erkennbar. Am Fuße des Berges wurde 1760 vom Grafen Joseph Anton von Öttingen-Sötern Schloss Dagstuhl als Familiensitz erbaut. Schloss Dagstuhl, ein großer Werbeträger für die Stadt Wadern, beherbergt heute das "Internationale Begegnungs- und Forschungszentrum für Informatik (IBFI)" , das sich in Fachkreisen weltweit einen guten Ruf erworben hat. Die Schlosskapelle, eine barocke Saalkapelle, ist für Brautpaare ein beliebter Trauungsort. In einem Nebenraum der Kapelle befindet sich ein Kreuzweg der "Malergräfin" Oktavie. Als barocke Schönheit zieht die Anlage auch viele Ausflügler an. Die Entwicklung von Dagstuhl setzte erst 1897 mit dem Bau der Eisenbahnlinie Lebach - Nonnweiler und der damit verbundenen Errichtung des Bahnhofes ein. Der letzte Personenzug verließ den Bahnhof am 30. Mai 1980. Heute ist auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände ein Gewerbegebiet angelegt. Das Denkmalensemble Bahnhof ist die älteste aussagekräftige Siedlung dieser Art im Saarland. Kirchlich gehört Dagstuhl heute zur Pfarrei Wadern und Lockweiler. Zu Dagstuhl, das einwohner- und flächenmäßig der kleinste Stadtteil ist, gehört auch der kleine Ort Buttnich, der erstmals im Jahre 1290 als Budeneich genannt wird.