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(Neu-) Felsberg alias "Teufelsburg" bei Felsberg
66802 Felsberg, Überherrn, Kreis Saarlouis
link www.teufelsburg1.de
letzte Änderung: 1/11/2007


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anro 30.10.1983


anro 30.10.1983


© "link Freie Ritterschaft der Teufelsburg"

Die "Teufelsburg" in Felsberg
Quelle: www.dersaargau.de

Die Burg Neufelsburg in Felsberg wurde unter dem lothringischen Herzog Johann I. (1343 bis 1390) erbaut und ist heute im Volksmund als Teufelsburg bekannt. Sie ist Nachfolgerin der Burg Altfelsberg, die auf dem benachbarten Hansenberg bei St. Barbara lag. Das ausgedehnte Areal der Teufelsburg wurde in der zweiten Hälfte der 60er-Jahre freigelegt und in den folgenden Jahren restauriert. Die Anlage unterteilt sich in die Vorburg und die Hauptburg, die ein Graben trennt, über den einst eine Zugbrücke führte. In der Vorburg befanden sich die Wirtschaftsgebäude und die Pferdetränken. Die Hauptburg bestand aus einem Palas, dessen Kellergewölbe wieder hergestellt wurden, und einem Bergfried. Daneben befanden sich Stallungen.

Ausgrabungsarbeiten auf der Teufelsburg:
Quelle: link www.teufelsburg1.de

[bild rechts © link www.teufelsburg1.de] 1964 wurde unter dem damaligem Bürgermeister Alois Hoffmann mit der Freilegung der Teufelsburg-Ruine begonnen. Fast drei Jahrhunderte wurde die Burgruine als Steinbruch benutzt, sodaß enorme Schuttmassen zu beseitigen waren. Die Ausgrabungen in der Anfangsphase gingen aus Finanzierungsschwierigkeiten nur langsam voran. Nach der Schicht und an Wochenenden halfen Freiwillige, auch aus Nachbargemeinden, an den Freilegungsarbeiten. Im Einsatz waren auch internationale Studenten, unter Anleitung von Anton Hornburger sen. Von 1978-1992 wurden die Arbeiten bis zum heutigen Stand durch A.B.-Maßnahmen, vom Landkreis Saarlouis gefördert. Im Laufe der Ausgrabungen haben sich Funde aller Art angesammelt, welche in einem Museum auf der Teufelsburg wegen Platzmangel nur zum Teil ausgestellt werden können. Funde aus der Römerzeit lassen vermuten daß die Römer hier einen Wachturm und eine Kultstätte hatten. Weitere wertvolle Funde, erwarten wir in der vermutlichen romanischen Krypta, in der noch unversehrt Säulen mit Kapitelle im Erdreich stehen.

Die Art der Räume konnte durch ihre Beschaffenheit und Funde ermittelt werden. Eine Quelle zwischen den beiden Burgteilen (mittlerweile versiegt) versorgte die Burg mit Frischwasser. Gut erhalten sind die Pferdetränken mit Wasserzulauf von der Quelle, die Haupteingangstreppe, die Treppe zum Rittersaal, zum Teil die Ablaufrinnen in den Stallungen.

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