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Remmesweiler
letzte Änderung: 26.3.2008


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Remmesweiler ist ein Mehrstraßendorf mit erster urkundlicher Erwähnung in 1343. Frühgeschichtliche und römerzeitliche Funde zeugen jedoch von früheren Besiedlungstätigkeiten. Eine alte Römerstraße hatte die heutige Ortslage von West nach Ost durchquert. Das Dorf entstand in einer verzweigten Talmulde mit vier Bachläufen, entsprechend hat sich ein mehrfingriges Ausbreitungsmuster entwickelt. 1770 gab es erst 30 Wohngebäude, 1850 bereits 80 und heute 325.

Landschaftsbild

Remmesweiler ist dem Naturraum "Prims-Blies-Hügelland" zuzuordnen und hier der Untereinheit "St. Wendeler Becken". Dieser Naturraum ist gekennzeichnet durch eine flachhügelige Landschaft mit gewaldeten Kuppen, die durch ein ungleichmäßig verzweigtes Netz von Bachtälern durchzogen wird.

Der Ort wird im Westen, Südosten und Nordosten von Wald umgeben, der insgesamt 35 % der Gesamtgemarkungsfläche einnimmt.

Vier kleine Bachläufe durchfließen die Ortslage (von Norden her Beierbach und Furtbach, von Westen her Talbach und von Süden her Gerechbach) um in Richtung Osten in den Sulzbach zu münden, der seinerseits südlich der Linxweiler Pforte in die Blies mündet.

Geologisch ist die Gemarkung weitgehend geprägt durch Karbon (Obere Heusweiler Schichten) und die westlichen Gemarkungsteile durch Unterrotliegendes (Kuseler Schichten) sowie durch quartäre Talfüllungen. Diese Festgesteine mit geringem Wasserleitvermögen sind das Ausgangssubstrat für mittel- bis tiefgründige Braunerdeböden.

Die Ortslage erstreckt sich über eine Höhenstufe zwischen 280 - 310 m ü. NN., die westlichen Höhenrücken erreichen bis zu 420 m ü. NN. Diese bewaldeten Höhenrücken sind als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Darüber hinaus befindet sich im Norden der Gemarkung ein Teil des Trinkwasserschutzgebietes "Wurzelbach" und im Nordosten das neue Naturschutzgebiet um den Steinberg.