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Bliesen
letzte Änderung: 28/11/2006

Blies ab- und aufwärts

© link Landesamt für Kataster-,Vermessungs- und Kartenwesen


© Wendelin Brill, Weihnachten 2001 link dievielharmonie.de


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pejder Juni 2004

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Bild rechts: romanischer Turm des Bliestaldoms (Turmobergeschoß von 1904)
© Wendelin Brill, Weihnachten 2001 link dievielharmonie.de

994 wurde Bliesen erstmals urkundlich erwähnt. Ein 1212 erstmals genanntes Adelsgeschlecht deutet auf die Existenz einer Burg bzw. eines befestigten Herrensitzes im Ort, von der sich jedoch keinerlei Spuren erhalten haben.

Wahrzeichen von Bliesen ist der «Bliestaldom». Die katholische Kirche St. Remigius wurde 1903/1904 unter Dechant Backes nach Plänen des Düsseldorfer Architekten Prof. Josef Kleesattel im neoromanischen Stil erbaut. Pate standen die romanischen Kirchen des Rheinlandes. Die Chorpartie erinnert an Maria Laach in der Eifel. Im Inneren der Kirche finden sich beachtenswerte Holzfiguren aus dem 18. Jahrhundert. Von der angeblich über römischen Fundamenten errichteten mittelalterlichen Kirche blieben der um 1200 erbaute romanische Turm (1904 um ein Geschoß erhöht) sowie Fragmente gotischer Schlußsteine auf dem Kirchhof erhalten.

Vom Aussichtspunkt «Auf der Kanzel» hat man einen herrlichen Panoramablick über das gesamte obere Bliestal. Eine Besonderheit ist die gefasste Quelle «Augenborn», der heilende Wirkung bei Augenleiden zugeschrieben wird.