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Die Engelbertskirche in St. Ingbert


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Aus der Geschichte der Engelbertskirche ...
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Kein Gebäude in ihrer Heimatstadt dürfte den St. Ingbertern so sehr ans Herz gewachsen sein wie die Engelbertskirche, das wohl bekannteste Baudenkmal aus der Zeit der Grafen von der Leyen. 1755 wurde es eingeweiht und damit kann es im kommenden Jahr auf eine 250jährige Geschichte zurück blicken.

Dieses historische Ereignis wird die Stadt St. Ingbert und insbesondere die Pfarrgemeinde St. Josef gebührend feiern. Schon jetzt steht fest, dass der Bischof von Speyer am 12. Juni 2005 auf dem Platz vor der Engelbertskirche ein Pontifikalamt feiern wird. Am Tag zuvor sind die St. Ingberter vor der Alten Kirche zu einem historischen Markt eingeladen, bei dem die Akteure in historischen Kostümen aus der Zeit um 1750 auftreten werden.

Die Pfarrgemeinde wird zum 250. Geburtstag der Engelbertskirche auch eine Festschrift herausgeben, für die Beiträge und alte Fotos willkommen sind. Wer also etwas zur Geschichte der Engelbertskirche zu berichten weiß oder alte Fotos besitzt, sollte sich mit Pfarrer Arno Vogt unter Tel. 06894-92490 in Verbindung setzen.

Im Laufe ihrer 250jährigen Geschichte hat die Engelbertskirche so manchen weltgeschichtlichen Sturm überstehen müssen und dabei mehrmals die "Nationalität" gewechselt. Von der Mitte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte sie zum Herrschaftsbereich der Grafen von der Leyen, wurde dann im Laufe der Französischen Revolution ein Teil der "St. Ingberter Kartoffelrepublik", der der Kaiser Napoleon I. dann ein schnelles Ende bereitete. Dann gehörte das Gotteshaus von 1816 bis 1919 zum Königreich Bayern, erlebte bis 1935 die Zeit des Völkerbundes und kehrte von 1935 bis 1945 "heim ins Reich". Von 1945 bis 1957 gehörte die Alte Kirche zum Saarland, das dann nach dieser zwölfjährigen Zwischenherrschaft endgültig zum deutschen Bundesland wurde.

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Kath. Kirche St. Engelbert. Saalkirche mit fünfseitigem Schluß und Dachreiter, datiert 1755. Kruzifix, Kanzel und Gestühl, 18. Jh.. Zwei barocke Apostelfiguren und ein hl. Antonius von Padua im Besitz der Stadt, eine Statue der hl. Anna in Privatbesitz.
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