St. Michael auf dem Rotenberg
letzte Änderung: 29/1/2005


anro 26/1/2005


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anro 29/1/2005


pejder Oktober 2004


anro 27/1/2005


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anro 26/1/2005


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Die kath. Pfarrkirche St. Michael auf dem Rotenberg wurde 1922-24 nach den Plänen des jungen Stuttgarter Architekten Hans Herkommer errichtet und am 27.9.1924 durch Bischof Franz Rudolf Bornewasser dem Erzengel Michael geweiht. Herkommer war aus der Ausschreibung 1913 als Sieger hervorgegangen, da er als einziger Architekt einen vollkommen neuen architektonischen Stil gewählt hatte: Der Bau vereint byzantinische und romanische Stilelemente sowie eine eigenwillige, expressionistische Formensprache zu einer gelungenen Synthese. Das gewaltige Hauptschiff ( Tonnengewölbe; Höhe: 19m, Breite: 18,7m ) wird von zwei niedrigen Seitenschiffen flankiert, danach folgt der Chor mit dem imposanten Hochaltar. Die eigentümlich geformten Doppeltürme prägten lange Zeit das Stadtbild und sind auch heute noch weithin sichtbar. "Stadt Gottes auf dem Berg" wurde die Kirche nach ihrer Errichtung gerne genannt.

Nicht ohne Grund, ist sie doch die größte Kirche der Stadt. Bei ihrer Gründung zählte die Pfarrei über 18.000 Gemeindemitglieder und noch bis in die 70er Jahre hinein wurden sonntags bis zu sieben Messen gehalten. Entstanden ist sie aus der Mutterpfarrei St. Johann. Von August 1916 bis 1924 gab es Gottesdienste in einer Notkirche im Canisiusheim, am 1. Oktober 1926 erfolgte die kanonische Errichtung der Pfarrei.

Patronatsfest: 29. September
Quelle: link www.8ung.at/orgel-sb

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