Dudweiler Ortsplan Geschichte Grube Dudweiler Brennender Berg
Grube Dudweiler
letzte Änderung: 20/2/2005
Schacht Gegenort - Hirschbachstollen - Pascal-Schacht

Schacht Gegenort (Grube Dudweiler)
Quelle: link www.denkmal.saarland.de

Bestand: Am Gegenortschacht 8/10, 12/14, 18.

Das kleine Ensemble setzt sich zusammen aus zwei Doppelhäusern für Beamte und einer repräsentativen Direktorenvilla, die 1906- 08 nebeneinander, jedoch in deutlicher hierarchischer Abstufung vom Bergfiskus erbaut worden sind. Sie gehörten zur nahegelegenen Schachtanlage Gegenort der Grube Dudweiler. Das Ensemble schließt die Einfriedungen der Grundstücke und den vorgelagerten Straßenraum mit Baumbestand mit ein.


Ort großer Bergfeste: Der historische Festplatz der Dudweiler
Hauptgrube Hirschbach, heute noch erkennbar an den
parallelen Baumreihen. – Photo: Delf Slotta – link www.delfslotta.de

Hirschbachstollen
Quelle: link www.denkmal.saarland.de

Mundloch des Hirschbachstollens (In den Rodhecken), 1866 angehauen als Tagestollen zum Scalleyschacht III der seinerzeit bedeutenden Grube Dudweiler (1920 in Grube Hirschbach umbenannt, stillgelegt 1952). Schlichte Sandsteineinfassung des Stollenmundeinschnitts, Inschrifttafel Grube Duttweiler.

Schachtanlage Pascal (Grube Jägersfreude)
Quelle: link www.denkmal.saarland.de

Bild rechts: Photo aus den 50-er Jahren mit Pascal-Schacht – © link www.zeitensprung.de

Bestand: Ehem. Zechenhaus und Kaffeeküche (Albertstr. 8), Einfriedung zur Straße.

Der Albert-Schacht, ab 1922 Pascal-Schacht genannt, war eine Nebenschachtanlage der Grube Jägersfreude. 1915 begonnen, kamen die Teufarbeiten erst 1924 zum Abschluß. Um diese Zeit entstanden auch die Tagesbauten. Die Stillegung der Schachtanlage erfolgte 1968.

Das ehemalige Zechenhaus, am Haupteingang datiert 1926, ist ein umfangreicher Baukomplex, bestehend aus den hochragenden, zur Straße giebelständigen Baukörpern von Waschkaue und Verlesesaal, denen an zwei Seiten ein eingeschossiger Verwaltungstrakt vorgelagert ist. Es handelt sich um Backsteinbauten mit einer Werksteingliederung in auffallend altertümlichen historisierenden Formen.

Neben dem Zechenhaus und der Einfriedung zur Straße hat sich von den Tagesanlagen noch die ehemalige Kaffeeküche erhalten, ein kleines eingeschossiges Gebäude rechts der Einfahrt, das in seinen Architekturformen dem Zechenhaus entspricht.


Zechenhaus einst und jetzt – © link www.dialogika.de

Pascalschacht
Quelle: link www.dialogika.de

Der Name Puits de Pascal (Pascalschacht) wurde zur Zeit der französischen Verwaltung der saarländischen Gruben vergeben. Mit ihm wurde der bedeutende französische Mathematiker und "Informatik"-Pionier Blaise Pascal geehrt, der auch der bekannten Programmiersprache "Pascal" seinen Namen gab.

Gruben und SchächteDudweilersaarlandbilder