Basilika St. Johann
erstellt am 11/1/2005


© C.M. Jung


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Kath. Pfarrkirche St. Johann.

Das Dorf St. Johann wurde zu Anfang von den Augustiner Chorherren des St. Arnualer Stifts seelsorgerisch betreut. Im 12. Jahrhundert wurde eine erste Kapelle errichtet, die Johannes dem Täufer geweiht war. Als 1575 die Reformation in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken eingeführt wurde, wurde die katholische Gemeinde aufgelöst. 1680, im Zuge der Rekatholisierungsmaßnahmen unter französischer Besatzung (1680-1697), wurde sie wiedergegründet und bekam ihre Kapelle zurück.

1754-1758 wurde die baufällige und zu klein gewordene Kapelle an gleicher Stelle durch die heutige Kirche ersetzt. Architekt war Friedrich Joachim Stengel, der Hofbaumeister des Saarbrücker Fürsten Wilhelm Heinrich. Geweiht wurde die Kirche am 8.1.1758 durch den Abt der Prämonstratenserabtei Wadgassen, die zu Beginn auch die Gemeinde vewaltete und betreute. Bis 1803 gehörte die Pfarrei St. Johann zum Bistum Metz, seitdem zum Bistum Trier.

1970-1974 wurde der mehrfach veränderte Kirchbau einer umfassenden Restaurierung im Sinne des Originalzustandes von 1758 unterzogen und am 22.10.1975 von Papst Paul VI. als Mutterkirche der Saarbrücker Gemeinden in den Rang einer Basilika minor erhoben. Sie zählt zu den schönsten Baudenkmälern Saarbrückens und ist ein bedeutendes Zeugnis der Blütezeit der Stadt im Barock.

seitliche Galerie und Umfassungsmauer 1907 von Schmoll.

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