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Steinbach
letzte Änderung: 28/1/2008


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Sehenswert: Heimatmuseum

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Birnbaum am Reckelberg
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Die Geburtsstunde von Steinbach liegt vermutlich im 11. Jahrhundert. Sie steht im Zusammenhang mit der Neugründung des Klosters Neumünsters (1005), zu dessen Besitztümern Steinbach zählte.

1316 wurde die Magd der Äbtissin des Klosters Neumünster, Agnes von Steinbach erstmals namentliche erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung von Steinbach datiert aus dem Jahr 1381.

Um das Jahr 1572 gab es in Steinbach 9 Haushalte, 1625 waren es bereits 13. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Steinbach 1635 durch den Gubernator Cherfontaine in Schutt und Asche gelegt.

Dem zögernden Aufbau folgte im Jahr 1677 auf Befehl des Heerführers Louvois eine erneute Zerstörung durch französische Truppen.

Unterstützt durch viele Einwanderer, vor allem aus Tirol, der Schweiz und dem Salzkammergut, begann 1682 der Wiederaufbau.

Steinbach unterstand bis Ende des 18. Jahrhunderts unter der weltlichen Herrschaft der Grafen und Fürsten von Nassau-Saarbrücken. Die kriegerischen Auseinandersetzungen, die der französischen Revolution folgten, bedeuteten das Ende der Nassauischen Herrschaft. So kam Steinbach im Jahr 1834 zum Königreich Preußen und wurde in den neugeschaffenen Landkreis St. Wendel eingegliedert. Die traditionellen Verbindungen zu Ottweiler wurden dadurch unterbrochen.

Erst 100 Jahre später hatten die zahlreichen Bemühungen, die auf eine Bindung an Ottweiler abzielten, Erfolg. Am 1. Oktober 1946 wurde Steinbach als selbständige, amtsfreie Gemeinde dem Landkreis Ottweiler angegliedert. Im Jahre 1959 kam das bis dahin selbstständige Wetschhausen zu Steinbach.

1974 wurde Steinbach im Rahmen der Gebiets- und Verwaltungsreform Stadtteil von Ottweiler.

Quelle: link www.steinbach-saar.de