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Mariahütte
letzte Änderung: 8/3/2008

Prims ab- und aufwärts
entlang der Primstalbahn/ Lebach-Nonnweiler

© link Landesamt für Kataster-,Vermessungs- und Kartenwesen

Sehenswert: ehem. Eisenhütte

ev. Kirche | Bild: link www.ekhz.de
Eulenhaus | Bild: link www.nonnweiler.de
Kapelle Mariä Unbefl. Empfängnis klassizistisch, erbaut 1836 über ovalem Grundriß, gegliedert durch Pilaster und Blendarkaden, vor der Kapelle ein gußeiserner Brunnen.
Industrie-Kultur-Ensemble Mariahütte
Quelle: link www.nonnweiler.de

Das Vorkommen von Eisenerz in Verbindung mit der Gewinnung der Holzkohle und der Nutzung von Wasserkraft schuf die Voraussetzung für eine vorindustrielle Gewinnung von Eisen am Oberlauf der Prims und einer frühen, relativen wirtschaftlichen Blüte des Gebietes.

Die im 16. Jahrhundert entstandene Eisenverhüttung verschwand, sobald die industrielle Revolution mit modernen Produktionsformen die Verhüttung von Erzen bestimmte. Eisenhütten befanden sich in Kastel, Nonnweiler, bei und in Braunshausen (Mariahütte).

Im Industrie-Kultur-Denkmal „Mariahütte” wurde bereits um 1580 mit vorindustriellen Verfahren Eisen verarbeitet. Sie hat als einzige Hütte im Hochwaldraum das Hüttensterben der vergangenen Jahrhunderte überdauert. Einzigartig ist Mariahütte insbesondere durch die Ensemblewirkung verschiedener erhaltener Gebäude; wie z.B. der alten Fabrikhalle, Villa, Herrenhaus oder der klassizistischen Kapelle mit dem gusseisernen Brunnen aus dem Jahr 1836.