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Eiweiler
letzte Änderung: 26.11.2004


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Der Ortsteil Eiweiler
Quelle: link www.nohfelden.de

390 m über NN, 675 Einwohner (Stand: Sept.04). Der idyllisch am Südrand des Peterberges gelegene Ortsteil hat trotz oder vielleicht auch wegen seiner etwas abgeschiedenen Lage eine Reihe von Merkwürdigkeiten zu bieten. Abweichend von den übrigen Gemeindeteilen gehört der Ort seit 1375 zur Herrschaft Schwarzenberg und später bis zur Franzosenzeit zur Nachfolgeherrschaft Dagstuhl. Diese und die bis 1826 bestehende kirchliche Bindung nach Mettnich sind die Erklärung für den mit 95 % höchsten katholischen Bevölkerungsanteil innerhalb der Gemeinde Nohfelden.

1817 wurde Eiweiler aus seinem natürlichen und politischen Verband herausgenommen und zur Auffüllung des für Oldenburg vorgesehenen Gebiets von 20 000 Einwohnern dem Fürstentum Birkenfeld einverleibt.

1886 wurde ein Weg nach Neunkirchen über die Wasserscheide zwischen Nahe und Prims gebaut, aber erst Anfang der 70er Jahre in eine moderne Fahrstraße verwandelt. Bis dahin war der Ort nur von Primstal her zu erreichen, wo ein Verkehrsschild unmissverständlich darauf hinwies, dass es nachher nicht mehr weiterging. Wie schon angedeutet, gehört Eiweiler als einziger Ortsteil nicht zum Flussgebiet der Nahe, weil der Eiweilerbach über den Borsbach in die Prims fließt.

Ein Teil der aus dem Jahre 1760 stammenden Kapelle wurde 1959 in der neuen Kirche einbezogen und beherbergt künstlerisch bemerkenswerte Steinplastiken der 14 Nothelfer. Der Ortsname mit der sehr häufig auftretenden Vorsilbe könnte wie Eckelhausen mit dem Wort "Eiche" in Verbindung gebracht werden.