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Bosen
letzte Änderung: 11/9/2006


Bostalsee


pejder Juni 2004

Sehenswert: Bostalsee   link www.bostalsee.de

430m über NN. Zur Zeit 1298 Einwohner (Stand: Sept.04), ist der Ortsteil, in dessen Umgebung in den letzten Jahren die größten Veränderungen vor sich gegangen sind. Bosen einst ein Bauerndorf hat sich durch den Bau des Bostalsees zu einem Wohnort erwandelt.

Hügelgräberfeld auf dem Priesberg

Auf der Höhe des Priesberges zwischen Bosen und Schwarzenbach erstreckt sich von Nordosten nach Südwesten eines der größten Hügelgräberfelder der Hunsrück- Eifel- Kultur. Die ältesten der zwischen 1901 und 1904 ausgegrabenen Hügelgräber stammen aus der Zeit der älteren Hunsrück- Eifel- Kultur (entspr. 550 - 450 v.Chr.). Hier wurden die Toten unverbrannt in ca. 2 m langen Grabgruben bestattet, geschützt von mächtigen Steinpackungen. Man gab den Toten reichlich Schmuck mit, der vom Bronzereichtum des Hochwald- Nahe- Gebietes zeugt. Die gefundenen Grabbeigaben sind im Heimatmuseum Birkenfeld/Nahe ausgestellt.

In der Zeit der jüngeren Hunsrück- Eifel- Kultur (entspr. 3.- 2. Jahrhundert v.Chr.) wurden die Toten mit ihren Beigaben auf mächtigen Scheiterhaufen verbrannt. Nachdem das Feuer erloschen war, wurde über den Scheiterhaufen der Grabhügel aufgeschüttet (aus dem Buch: »Saarland - mit einer Einführung in die Vor- und Frühgeschichte des Saarlandes«).

Wegbeschreibung:

Um zu den Hügelgräbem auf dem Priesberg zu gelangen, biegen Sie am Ortsausgang von Bosen in Richtung Schwarzenbach in den 1.Weg rechts, der zu den Tennisplätzen führt, ab. Dieser Weg steigt an, sobald Sie an den Tennisplätzen vorbei und über den Bosbach gelangt sind. Auf der Höhe kreuzt ein Waldweg. Zu beiden Seiten der Kreuzung sind im Wald die Grabhügel sichtbar. Die Entfernung von Bosen bis zu den Gräbern beträgt ca. 1 km.