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Eiweiler
letzte Änderung: 8/2/2008

Köllerbach abwärts
rot = Römerstraße
entlang der Köllertalbahn
(auf diesem Streckenabschnitt ist nur noch der Bahndamm erhalten)

© link Landesamt für Kataster-,Vermessungs- und Kartenwesen

saarlandbilderKarteOrtsverzeichnisRömerstraßen

Heiligenfiguren in der Pfarrkirche St. Erasmus

Nördlich von Eiweiler verläuft eine Römerstraße, die auf frühe Besiedlung des Gebietes hinweist. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1218 - Iwilre wird hier als Eigentum des Simon von Montclair aufgeführt. Ein schriftliches Zeugnis von 1308 weist die Namensform Eywilre auf. Die Kirche und Pfarrei wurden 1330 im Landkapitel von Merzig, das zum Erzbistum Trier gehörte, erwähnt. Ab 1375 gehörte Eiweiler zur Herrschaft Schwarzenberg und später zu Dagstuhl. 1575 Einführung der Reformation in Eiweiler durch die Grafen von Nassau - Saarbrücken. 1817 wurde es dem Fürstentum Birkenfeld zugeschlagen, um die gewünschte Zahl von 20 000 Einwohnern voll zu machen. 1936 schlossen sich Eiweiler, Heusweiler und Kirschhof zu einer Zivilgemeinde zusammen.

Zwischen 1936 und 1940 wurden Westwallbunker auf dem Gemeindegebiet angelegt. Am 5. Dezember 1944 starben bei einem Angriff auf die Eisenbahnlinie in Eiweiler 16 Menschen. Es handelte sich überwiegend um Evakuierte aus Völklingen. Noch am 19. Mai 1945 sprengten deutsche Soldaten die Eisenbahnbrücke im Ort. Sie wurde 1947 wieder aufgebaut.

Bei einem Grubenunglück in Luisenthal am 7. Februar 1962 starben sechs Bergleute aus Eiweiler.

1974 wurde Eiweiler in die Großgemeinde Heusweiler eingegliedert.

Quellen: link de.wikipedia.org | www.st-erasmus-eiweiler.de