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Rubenheim


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Sehenswürdigkeiten:
kath. Kirche - 18.Jh. mit romanischem Turm

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Geschichte
Quelle: www.derbliesgau.de

Bei Archäologen ist der Ort bekannt durch die dort aufgedeckten Grabfelder der Hallstatt- (750 bis 450 v. Chr.) und Latènezeit (450 bis 25 v. Chr.). Sie gelten als die am besten erforschten Grabhügelgruppen dieser Zeit im weiten Umkreis.

32 Grabhügel liegen nahe der Ortschaft im Schorn- und Kappelwald. Einige davon gehören zu Wolfersheim. Interessant sind vor allem 4 eisernen Schwerter, die dort gefunden wurden. Sie sind die frühesten Zeugnisse der Eisenzeit im Saarland.

Erstmals erwähnt wird Rubenheim im Zusammenhang mit dem Ritter Rudolf von Rubenheim (de Ropoinheim) im Jahr 1245. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-48) teilt Rubenheim das Schicksal der meisten Orte der Gegend. Es wird völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgt durch die Reichsgrafen von der Leyen. An die Neusiedler, die vorrangig aus dem Alpengebiet angeworben wurden, erinnert heute noch an jedem vierten Wochenende im Juli das "Kleintiroler Weiherfest", das um den Weiher im Rohrental gefeiert wird.

Im Jahr 1793 ist das ehemalige Pfarrhaus von Rubenheim zweimal Aufenthaltsort der flüchtenden Marianne von der Leyen.

Der zweite Weltkrieg zerstörte den Ort erneut.