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Alschbach
letzte Änderung: 11/1/2008


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Alschbach und Lautzkirchen gehörten wie Blieskastel zur Herrschaft und späteren Grafschaft Blieskastel und teilten deren politisches Geschick. 1937 wurden beide Landgemeinden in die Stadt Blieskastel eingemeindet. Alschbach , der kleinste der drei Stadtteile, liegt im tief eingeschnittenen Tal des gleichnamigen Baches und endet an der Vereinigung von „Kurzen“ und „Langen Tal“. In letzterem erinnert ein 1995 gesetzter Gedenkstein an die im 14./15. Jahrhundert untergegangene Siedlung Wieblingen. Das heutige Alschbach wird erstmals 1236 urkundlich genannt. Der Ortsnamen leitet sich von einem „Bach bei einem Heiligtum“ her. In älteren Schreibweisen des Ortsnamens ist das altdhochdeutsche „alag“ für Heiligtum oder Kultstätte enthalten. So umfließt der Bach, der dem Ort den Namen gab, einen Berg, auf dem nachweislich in römischer Zeit ein Merkurheiligtum, nach Meinung von Fachleuten auf eine Wodanskultstätte der Germanen zurückgehend, und in christlicher Zeit eine St. Michael geweihte Kapelle gestanden hat.

In der Ortsmitte am „Kleine Steege“ steht ein beschädigtes Steinkreuz, das als das älteste im Stadtbereich von Blieskastel gilt. Der Ɯberlieferung folgend wurde es nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet. Ein attraktiver Blickfang in der Ortsmitte ist das Wegekreuz, das „1900 die Gemeinde Alschbach zur Ehre Gottes errichtet“ hat. Das am 13.11.1955 geweihte St. Marien-Gotteshaus ist Filialkirche von Lautzkirchen. Quelle: link www.blieskastel.de